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Der Gnadenhof
 

Regenbogenbrücke

Unvergessen!

Sie waren alt, sie waren krank oder aus anderen Gründen ungewollt.   Aber wir haben sie geliebt. Jedes einzelne Tier hatte sein ganz persönliches Schicksal und jedes Tier war einzigartig. Sie alle haben einen festen Platz in unseren Herzen und bleiben unvergessen. 
Macht's gut, ihr Lieben - wir sehen uns auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke!

 

TIGGER

Unser verschmuster, absolut liebevoller Tigger wurde gemeinsam mit deinem Bruder bei uns abgegeben. Die Umstände mehr als seltsam... Die beiden machen in die Wohnung war der eigentliche Abgabegrund. Doch als wir Leo und Tigger sahen, war klar, die Zwei können nicht gesund sein, auch tranken sie Wasser in Unmengen, richtig große Wasserschüsseln waren innerhalb eines Tages leer getrunken. Wir brachten die beiden Brüder zum Arzt und ein Kampf ums Überleben begann...

Die Beiden litten und starkem Diabetes und Durchfall und hatten furchtbar schlechte Nieren und Leberwerte. Tigger brach kurz darauf zusammen und musste zwei Tage lang beim Arzt verbringen, letztendlich verlor er den Kampf, sein Körper vergiftete sich selbst - totales Organversagen, der arme Kerl hatte keine Chance.

Leo schwebte in Lebensgefahr, doch er gewann den Kampf. Heute hat er das Gröbste überstanden und erholt sich langsam von den Strapazen. Er sucht einen Platz bei verständnisvolles und ganz besonders liebevollen Menschen.

Unseren Tigger, der nur kurz bei uns war, werden wir nie vergessen, denn er hat in dieser kurzen Zeit durch seine liebevolle, unbeschwerte Art, unser Herz erobert. Ruhe in Frieden, kleiner Mann.

 

 

 

EDDIE UND ROSIE

Traurige Nachrichten, leider musste unser Ziegenbock Eddie, nach einem plötzlichen Herzschlag, seine letzte Reise über die Regenbogenbrücke antreten. Auch unsere kleine schwarze Gnadenhofkatze Rosie, mussten wir schweren Herzens ziehen lassen, die Maus litt unter Gelbsucht und hatte keine Kraft mehr dagegen anzukämpfen.

Ihr habt eine große Lücke in unseren Herzen hinterlassen. Wir vermissen euch.

 

Unsere blinde Bärbel

Auf  dem  Tierhof   seit  März  2009

Die im Jahr 2000 geborene französische Bulldogge kam zu uns, weil man sie nicht mehr haben wollte, nachdem sie nur noch ein Auge hatte. Das entsprach wohl nicht mehr dem Rassestandard. Warum sie ihr linkes Auge verloren hat, wollte man uns nicht sagen. Aber auch das rechte Auge hatte nicht mehr die volle Sehkraft - der Graue Star nagte unaufhaltsam daran und mittlerweile ist die kleine Maus ganz blind. Bärbel kommt jedoch wunderbar mit ihrem Handicap zurecht. Das kleine "Kompaktpaket" ist Lebensfreude pur! Sie fühlt sich auf dem Tierhof im Rudel der anderen Gnadenbrot-Hunde pudelwohl, ist neugierig und genießt jede  Zuwendung und Streicheleinheit.

Und sie hat sich ihre Aufgabe auch schon selbst gestellt: sie bewacht den Tierhof vor unbefugten Eindringlingen! Fremde Hunde, die nicht auf den Hof gehören, müssen erst mal draußen bleiben, bis Rita den neuen Tierhof-Wachhund ins Haus gebracht hat. Aber es ist sowieso selbstredend, dass ein Besucher mit einem fremden Hund, der nicht zum Rudel gehört, nicht einfach ohne Voranmeldung hereinkommt. Da bedarf es keiner Bärbel, da ist Ärger auf jeden Fall vorprogrammiert.

Unsere Tierhofkatzen findet Bärbel klasse und Menschen sowieso. Je mehr da sind, um sie zu streicheln, desto besser

DUNJA

Schon wieder haben wir mit einem Verlust zu kämpfen, der uns schwer getroffen hat.

Unser junges Katzenmädchen Dunja mussten wir am Freitagnachmittag über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.

Schon seit einer Woche litt Dunja unter hohem Fieber und fraß so gut wie nichts mehr. Alle Untersuchungen und Medikamente halfen der hübschen Maus nicht und ihr Zustand wurde einfach nicht besser. Dunja kämpfte bis zum Schluss, doch auf anraten des Tierarztes, haben wir uns dazu entschlossen ihr weiteres Leid zu ersparen.

Wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt, wie viel Liebe und Geborgenheit es mit sich bringen kann, durfte Dunja leider nie erfahren. Das stimmt uns zu dem großen Verlust wahnsinnig traurig. Dunja war eine ruhige, nachdenklich wirkende und sehr verschmuste Katze und sie hat ein großes Loch in unseren Herzen hinterlassen.

Dunja, wir hoffen dass du auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke Frieden und Geborgenheit findest. Alles Glück der Welt, süße Maus.

Unser Schlachtpferd Vendice

Auf dem Tierhof seit August 2003

Leider haben wir einen weiteren traurigen Verlust zu verzeichnen.

Am Dienstag mussten wir unseren Vendice über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Vendice war ein Kämpfer. Er wurde bis zu seinem Einzug bei uns nur hin und hergeschoben, dem Wallach wurde kein leichtes Schicksal auferlegt – und doch strotzte er voller Lebensfreude.

Vendice hatte in den Jahren bei uns mit zwei schweren Koliken zu kämpfen, und überstand auch die beiden folglich notwendigen Operationen gut.

Doch nun diagnostizierte der Tierarzt unserem tapferen Wallach nur noch eine Lebensdauer von ca. 14 Tagen. Er litt unter Verwachsungen und Verschlingungen die nicht mehr zu operieren waren. Um ihn nicht leiden zu lassen, entschieden wir uns schweren Herzens Vendice gehen zu lassen.

Da Vendice und Honey seit dem Einzug der Stute, ein Herz und eine Seele waren, hoffen wir, dass Honey den Verlust ihres Freundes verkraften wird.

Wir werden dich nie vergessen, Vendice. Alles Gute auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.

Der 1992 geborene Vendice ist in seinem bisherigen-Leben nur hin- und her geschoben worden. Allein in den letzten vier Jahren bevor er zu uns kam hatte-er sieben ( ! ) Besitzer. Das Vollblutpferd wurde unter anderem als Schulpferd bei einem Reitverein eingesetzt, erwies sich aber als ungeeignet, weil er immer die Kinder abwarf.

Ein anderer Besitzer wollte ihn zum Springpferd ausbilden. Es bleibt zu vermuten, wie er das gemacht hat - jedenfalls hat Vendice sichtbare Narben an den Vorderbeinen ...

Nach langer und wechselnder Leidenszeit wurde Vendice einem Pferdehändler verkauft, der ihn dann auch gleich beim Schlachter anmeldete. Angeblich leidete er an chronischem Husten.

Gott sei Dank hat eine nette Familie davon erfahren und das arme Pferd zum Schlachtpreis erstanden. Vendice ist bei uns in seinem endgültigen Zuhause angekommen. Er steht wohlbehalten in seinem Paddock und freut sich des Lebens - von Husten haben wir nie mehr etwas bemerkt. Er hatte auch gleich einen neuen Freund gewonnen: Ritas Beagle "Emmerich" leistet ihm Gesellschaft, wann immer man ihn lässt.

Vendice war fast fünf Jahre lang mit unserem Zirkuspferd Filou zusammen ( siehe Regenbogenbrücke ). Als Filou starb, war das sehr schlimm für den Wallach. Deshalb suchten wir eine neue Partnerin für ihn. Seit April 2010 hat er sie gefunden: Honey und er verstanden sich auf Anhieb und noch am Tag ihres Einzugs konnten wir die beiden komplett zusammen lassen.

Am Nachmittag des 14. Oktober 2011 passierte etwas Schreckliches: Vendice wälzte sich voller Wohlgefallen auf der Weide, als sich von den Bewegungen seine Milz und mit ihr auch der Darm verdrehte. Das Pferd bekam schwere Koliken und auch die Medikamente des sofort herbeigerufenen Tierarztes brachten keine Besserung. Daraufhin fuhren wir den erst 19-jährigen Wallach in die Pferdeklinik nach Iffezheim. Auch dort wurde alles versucht, um dem schönen Pferd zu helfen, aber es ging ihm von Stunde zu Stunde schlechter. So wurde er in der Nacht zum Samstag etwa 3 1/2 Stunden notoperiert. Die OP verlief gut und gegen 6:30 Uhr in der Frühe konnte er wieder selbständig stehen.

Vendice musste zehn Tage stationär in der Pferdeklinik bleiben. Die Kosten des Unglücks beliefen sich alles in allem auf rund 5.000 Euro. Wir freuen uns ganz besonders, dass viele Tierfreunde nach unserem Spendenaufruf  für Vendice gespendet haben! An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Leider war das Schicksal mit Vendice immer noch am hadern. Als wäre das alles nicht genug, bekam er am 24. April 2012 eine so schwere Kolik, dass er erneut in die Pferdeklinik gebracht werden musste. Auch diese Operation hat das tapfere Pferd gut überstanden. Vendices Lenbenswille ist so groß, dass wir es nicht fertig brachten,  ihn einfach einzuschläfern.

Aber die Kosten, die fast genau sechs Monate später in einer ähnlichen Größenordnung auf uns zukamen, waren überwältigend und belasteten unser Budget enorm! Bitte helfen Sie uns, diese Summe von mehreren Tausend Euro zu stemmen! Wir freuen uns über große und auch kleine Spenden!  Jeder Euro zählt, damit Vendice noch lange ein schönes Gnadenbrotleben führen  kann. Vendice ist seit dem 5. Mai 2012 Gott sei Dank wieder wohlbehalten auf dem Tierhof. Er braucht jetzt besonderes Futter, damit er hoffentlich nie wieder eine Kolik bekommt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

MOJO

Trauriger Verlust: Gestern mussten wir unser Sorgenkind Mojo über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.

Mojo war, trotz seines Handicaps, ein aufgewecktes und lebensfrohes Kerlchen. Er hat so viel Kampfgeist und Lebenswille gezeigt und freute sich einfach über das Leben. Er war begeistert von Spaziergängen in der Sonne, er freute sich über duftende Wiesen und das Planschen im Bach. Mojo bereicherte unser aller Leben durch seine aufgeschlossen Art und seine nie schwindende Lebensfreude.

 

Trotzdem musste auf Rat der behandelten Tierärzte, eine schwere Entscheidung getroffen werden. Denn, obwohl Mojo so tapfer kämpfte, hätte er auch mit all unserer Hilfe, die Krankheit nie besiegen können und die Schmerzen hätten immer mehr überhand genommen. Um ihm eben dies zu ersparen entschieden wir uns schweren Herzens ihn zu erlösen.

 

Mojo, du wirst für immer in unserem Herzen sein – wir werden dich so sehr vermissen. Wir wünschen dir auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke viele Wiesen, über die du ausgelassen toben kannst und viele Bäche in denen du wann immer du willst planschen kannst. Du fehlst uns so sehr, Kleiner.

 

 

 

 

TEDDY

Trauriger Verlust: Letzte Woche mussten wir unseren langjährigen Begleiter Teddy über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.

Teddy hatte in letzter Zeit schwer körperlich abgebaut und musste tierärztlich versorgt werden. Es wurde ein Hirntumor diagnostiziert, und wir hatten Teddy angesehen, dass er Schmerzen hatte und sich kaum noch auf den Beinen halten konnte.

Teddy war ein wirklich toller Kerl, auch wenn er gelegentlich Männer mit Arbeitshose anging - was sicher mit seiner Vorgeschichte zusammen hing – war er trotzdem sehr menschenbezogen.

Teddy hatte leider nie seine Menschen gefunden - doch haben wir versucht ihm das Leben so schön wie möglich zu gestalten.

Gemeinsam mit den anderen Hunden konnte er sich auf dem Hof im Eingangsbereich frei bewegen und verteitigte sein bequemes Plätzchen stets.

Als der Tierarzt letzte Woche auf den Hof kam um Teddy von seinen Schmerzen zu erlösen, waren seine Bezugspersonen sowie auch seine Hundefreunde drum herum, alle spürten den besonderen Moment - und dann schlief er auch sanft ein und ging über die Regenbogenbrücke.

Teddy – du wirst immer in unserem Herzen sein, wir vermissen dich.

Mischling, Rüde, geboren 10. Dezember 2000, kastriert, geimpft und gechipt

Teddy wurde von seinem Besitzer in die "Smeura" gebracht, da er einen größeren Tumor auf der Brust hatte. Der Tumor wurde durch die Tierärzte des Tierheims entfernt. Die Wunde ist gut verheilt und Teddy hat keine Beeinträchtigungen.

Die Smeura, das größte Tierheim der Welt mit derzeit über 4.200 (Straßen-)Hunden, ist aufgrund des Irrsinns in Rumänien an seine Grenzen gestoßen. Die Menschen sind völlig verzweifelt, wie sie die vielen Hunde versorgen und vermitteln können. Vor allem die alten Tiere haben so gut wie keine Chance.

Deshalb haben wir zwei Senioren von der Smeura aufgenommen und hoffen, dass sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters liebe Menschen finden werden.

Teddy ist ein menschenbezogener Hund von 60 cm Schulterhöhe. Er ist gut verträglich mit anderen Hunden.

 

 

 

 

 

 

 

MAXI


 

 

Kater, geboren ca. 2007

Maxi tauchte plötzlich im Gnadenbrotbereich des Tierhofes auf und schloss sich den anderen Katzen an. Mit Menschen jedoch möchte er noch gar nichts zu tun haben: er ist noch sehr scheu und lässt sich bisher weder anfassen noch einfangen.

Wir hoffen sehr, dass er bald zu den Zweibeinern Vertrauen fasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Unfall-Pony Flicka

gestorben April 2015


 

Auf dem Tierhof seit April 2007

Über das Vorleben der ca. 1985 geborenen Ponystute weiß man praktisch nichts. Wahrscheinlich ist sie ausgebüchst oder man hat sie absichtlich laufen lassen. Die Gefahrenmeldungen, die ab und an im Radiodienst zu hören sind, lauten ja meistens " ... Gefahr durch freilaufende Tiere ... " Leider ist es aber so, dass in den allermeisten Fällen auch Gefahr FÜR die Tiere besteht! So zumindest im Fall von Flicka. Sie ist in ein Auto gelaufen und hat sich schwerste Verletzungen an Hals und Schulter zugezogen. Auch wenn Flicka vielleicht nur ausgebüchst war - spätestens jetzt hatte der Besitzer kein Interesse mehr an teuren OPs und Haftpflicht-Scherereien mit dem Unfallbeteiligten.

Flicka wurde von einem befreundeten Tierschutzverein aufgenommen, der sich auch um die notwendige Operation kümmerte. Die Schulter war gebrochen und der Hals war großräumig aufgerissen. Außerdem war Flicka in einem erbärmlichen Allgemeinzustand. Sie war abgemagert und das Fell war voll mit Ungeziefer und sonstigen Untermietern. Nachdem die Wunden verheilt waren, wurden wir um Hilfe gebeten, denn Flicka ist nicht das einzige "Großtier", das dort versorgt wird und langsam kam der Tierschutzverein an die Grenzen seiner Belastbarkeit. So kam das Pony auf den Tierhof und hat sich schnell eingelebt.

Das Pony liebte die Gesellschaft der anderen Pferde, wurde täglich zutraulicher und genoss jede Streicheleinheit. So hat sie sich zu einem richtig hübschen Pony gemausert. Aber die kleine Stute war auch für eine Überraschung gut: Es stellte sich heraus, dass Flicka trächtig war! Sie musste bereits bei ihrem Unfall getragen haben und das Ponybaby hatte wohl alles gut überstanden. Letztendlich hat Flicka am Vormittag des 9. Oktober 2007 ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht!

Unser Seniorenschaf Marlies gestorben Dezember 2014

Auf  dem  Tierhof  seit  April  2010

 

Die im Jahr 2000 geborenen Schwestern Marlies und Meike gehörten einem Mann, der insgesamt sieben Schafe zur Ausbildung von Border Collies hielt. Die Seniorinnen sollten zum Schlachter, weil zwei junge Schafe für sie in die Herde kommen sollten. So zogen die beiden bei uns ein und verstanden sich von Anfang an prächtig mit den anderen Schafen. Leider verlangte das Alter seinen Tribut und Meike musste im Januar 2012 eingeschläfert werden. Auch Marlies leidet sehr an ihrer Arthrose in den Beinen. Sie bekommt regelmäßig Zeel-Tabletten der Firma Heel.

 

 

 

 

Unser Hängebauchschwein Kurt
gestorben Oktober 2014

Auf dem Tierhoseit September 2004

 

 

 

Unser Schweinchen Kurt ging gestern plötzlich und unerwartet über die Regenbogenbrücke

Machs gut Kurtchen, du warst uns elf Jahre ein treuer Begleiter auf dem Gnadenhof!

Wir werden dich vermissen! !!

 

 

 

 

 

 

 

MEDINA
gestorben September 2014

Auf dem Tierhof seit Oktober 2012

Die 1992 geborene Medina ist eine Württemberger Zuchtstute, die in ihrem Leben bereits drei Fohlen hatte. Sie lebte bei einem Mann, der sie schließlich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte. Die Nachbarn kümmerten sich um das große Pferd, so gut es ging, aber es reichte nicht aus. Medina magerte immer mehr ab. Schließlich wollte einer der Söhne sie zum Pferdemetzger bringen, aber Medina kam ihm zuvor: Vor Hunger brach sie gleich zweimal hintereinander aus und verletzte sich auch dabei. So erreichte uns der Hilferuf der Nachbarn, ob wir sie nicht aufnehmen könnten. Nachdem wir bei allen möglichen Tierschutzorganisationen angefragt hatten und keiner helfen konnte, entschieden wir uns, das arme Pferd aufzunehmen.

Kaum auf dem Tierhof angekommen, erlebte Medina wohl das Wunder ihres Lebens - sie verliebte sich auf den allerersten Blick unsterblich in unseren Vendice.

Unter diesen besonderen Umständen ist es eine regelrechte Tierquälerei, wenn die Stute nicht bei uns bleiben dürfte!

Nun mussten wir sie leider gehen lassen, machs gut!

 

 

 

Lilly
Geboren 2002 - gestorben im September 2014

Auf  dem  Tierhof seit  September  2012

 

 

Lillys Frauchen ist verstorben und so kam die schöne Kätzin zu uns. Lilly war eine Prinzessin, die  Audienz hielt, wenn ihr danach war und sich dann auch in ein Schmusekätzchen verwandeln konnte. Wenn Madame aber keine Lust auf Personal hatte, sagte sie das auch deutlich und konnte dann schon mal etwas biestig sein - eine "richtige" Katze eben.

Leider fand Lilly nie "ihre" Menschen und verbrachte ihre restliche Lebenszeit auf dem Tierhof. Es bildete sich ein inoperabler Lungentumor und letztendlich musste die schöne Kätzin am 4. September 2014 eingeschläfert werden.

Wir sind sehr traurig, dass Lilly nicht mehr die Geborgenheit eines neuen Zuhauses fand. Leb wohl, wir hoffen, dass du da, wo du jetzt bist, die Geborgenheit erfährst, nach der du dich so gesehnt hast.

 

 

 

 

 

Unser Minischwein Simba

Geboren  November   2008   - gestorben  im  August

2014

Auf dem Tierhoseit Februar 2009

Simba und Lucy wurden als Hundersatz in einer Mietwohnung angeschafft, weil ja Minischweine so "in" sind und nicht jeder hat. Komisch nur, dass die niedlichen Babys immer wachsen müssen! Und so kam es, dass die beiden Schweinchen größer und größer wurden. Das Wort Mini sollte man immer in Schweinerelation betrachten.  Wenn man bedenkt, dass ein normales Hausschwein ausgewachsen bis zu 350 kg auf die Waage bringt, ist es nicht verwunderlich, dass ein Minischwein mit bis zu 60 kg immer noch als Mini gilt!

Simba und Lucy mussten jedenfalls weg. Nur fand sich weit und breit niemand, der die Süßen aufnehmen wollte. So landeten Sie schließlich bei uns. Zuerst mussten wir sie in einem Hundezimmer unterbringen, denn sie waren ja Wohnzimmertemperaturen gewohnt und hätten sich sofort erkältet, wenn wir sie in den Gnadenhofbereich verfrachtet hätten. Im Frühjahr dann wurde ihnen ein gut isolierter  Stall gebaut und ab ging's nach hinten. Es war ein Freude zuzusehen, wie die beiden Schweinchen auflebten und endlich Schwein sein durften! Über fünf Jahre drehten sie gemeinsam ihre Runden und waren immer auf der Suche nach ein paar Streichelhänden.

Am 28. August 2014 - ein sehr schwül-warmer Tag - schrie Simba plötzlich aus heiterem Himmel auf und brach Sekunden später tot zusammen. Sein Herz hatte die Wetterkapriolen wohl nicht mehr verkraftet.

Leb wohl Schweinchen, wir wünschen dir viele frische Äpfel auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke!


Asterix

Geboren Augus2006 - gestorben im August 2014

Auf dem Pflegeplatseit August 2006

Asterix ist ein ruhiger, unkomplizierter Kater. Die anderen Katzen stören ihn nicht, er kann also durchaus mit anderen Miezen in einem Haushalt sein. Nur sollten sie ihn in Ruhe lassen. Asterix liebt bei schönem Wetter ausgedehnte Spaziergänge und kann dann auch mal ein oder zwei Tage unterwegs sein. Offen stehende Autos ziehen ihn magisch an, da kann es durchaus sein, dass er mal eine unfreiwillige Fahrt mitmacht! Sonst liegt er am liebsten auf einem Katzenbaum am Fenster, um zu sehen, was draußen abgeht.

Am 8.8.14 machten wir unseren täglichen Abendspaziergang mit unserer Hündin Conny. Asterix hatte uns viele Jahre sehr oft begleitet - an diesem Abend kam er nicht! Wir fanden Asterix am Waldrand - furchtbar zugerichtet, wodurch wissen wir nicht. Seine Tätowierung war noch zu erkennen, so hatten wir die grausame Gewissheit, dass hier unser geliebter Asterix lag! Er war zwar "eigentlich" ein Pflegekater, doch uns in all den Jahren sehr ans Herz gewachsen.

Lieber Asterix, Du starbst auf der Wiese, die Du so geliebt hast. Dein Freiheitsdrang war groß und wurde Dir wohl jetzt zum Verhängnis. 
Du hast für immer einen Platz in unseren Herzen und wir vermissen Dich sehr - Inge und Rigo

Dina

Geboren 1997 - gestorben im Juli 2014

Auf dem Tierhof seit Januar 2013

In der Pflegestelle seit April 2013
Die kleine Dina hatte ihr Zuhause verloren, weil ihr Frauchen sie aufgrund Krankheit nicht mehr weiter versorgen konnte. Für die Hündin war das ein schwerer Schlag, denn auch sie war nicht mehr die Jüngste und hatte schon so manches Zipperlein. So schwankte sie etwas beim Laufen, weil die Hinterbeine nicht mehr ganz so wollen wie sie und auch ihre Blase konnte nicht mehr so lange durchhalten wie früher.

Dann hat sich auch noch herausgestellt, dass Dina einen Leber- und einen Milztumor hatte. Dinas Lebenserwartung war ungewiss und es brach uns das Herz, mit ansehen zu müssen, wie sie die letzten Wochen oder Monate im Tierheim verbringen musste.

Doch Dinas Schutzengel meinte es gut mit ihr und schickte eine wunderbare Familie, die der kleinen Zwergspitz-Mischlingshündin einen lebenslangen Gnadenbrotplatz bot. Dort durfte sie ihre restliche Lebenszeit mit viel Liebe und Geborgenheit verbringen.

In der Pflegestelle lebte Dina regelrecht auf und verbrachte noch 15 glückliche Monate!

Am 17. Juli 2014 ging Dina über die Regenbogenbrücke. Wir sind dankbar, dass Dina noch so viel Liebe am Ende ihres Lebenswegs erfahren durfte und sind ganz sicher, dass sie jede Minute bei ihrer Pflegefamilie genossen hat.

Leb wohl, tapfere Omi, du wirst uns unvergessen bleiben.

 

Unsere scheue Emma

Geboren ca. 2002 - gestorbeim Juli 2014

Audem Tierhof seit Februa2006

Emma wurde jahrelang von einer alten Frau gefüttert und Emma schlief im Stall des benachbarten Bauernhofes. Dann starb die Frau und das war auch der Zeitpunkt, an dem der Bauer entschied, der wilden Kätzin kein Asyl mehr zu gewähren. So wurde Emma eingefangen und zu uns gebracht.

Es dauerte sehr lange, bis Emma ein klein wenig Zutrauen bekam. Schließlich ließ sie sich von ihrer Betreuerin (manchmal) streicheln, zog es jedoch vor, die Menschen aus gebührendem Abstand zu beobachten. Emma genoss es sehr, mit den anderen Tieren auf dem Gnadenhof zu leben und verstand sich sowohl mit ihren Artgenossen als auch mit allen anderen Gnadenhoftieren.

Aufgrund des weißen Fells und weil wir ihr wegen ihrer Scheu die Ohren nicht mit Sonnenmilch eincremen konnten, wuchs Emma im Frühjahr 2012 am rechten Ohr ein Tumor, der immer größer wurde.  Wir waren sehr verzweifelt, weil Emma unbedingt ärztliche Hilfe brauchte, aber alle Versuche, die Katze einzufangen, scheiterten erbärmlich. Am 6. September 2012 gelang es endlich und Emma wurde noch am gleichen Tag operiert.

Emma erholte sich, doch keine zwei Jahre später wuchs der Tumor erneut und dieses Mal mit solcher Macht, dass er auch auf das Gesicht der Kätzin übergriff. Letzendlich mussten wir Emma am 11. Juli 2014 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Leb wohl Emma! Wir wünschen dir, dass du auf der anderen Seite der Brücke deine Scheu verlierst.

Unser Minishetty Lotte

Geboren 2005 - gestorben im Juni 2014

Auf dem Tierhof seit Februar 2010

Lotte und ihre Familie kamen zu uns, weil ihr Besitzer sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte. Die Stute und der Hengst Rüdi waren Geschwister. Da der frühere Besitzer die beiden jedoch zusammen stehen hatte und Rüdi nicht kastriert war, bekam Lotte im April 2008 ihre erste Tochter Sheila und im April 2009 die zweite Tochter Sternchen.

Die Ponys lebten sich rasch bei uns ein und aus den klepperdürren Pferdchen wurden propere Minishettys, die den Tierhofbesuchern sehr viel Freude bereiten - insbesondere Lotte war der Liebling der Kinder!

Am 12. Juni 2014 bekam Lotte plötzlich Koliken, die trotz tierärztlicher Behandlung einen Klinikaufenthalt nötig machten. Lotte musste in den späten Abendstunden des 15. Juni in die Notfallaufnahme der Pferdeklinik und wurde in der gleichen Nacht noch operiert.

Ihre Töchter Sternchen und Sheila folgten ihr zwei Tage später in die Klinik - hier ging es Gott sei Dank glimpflich ab und sie konnten nach zwei Tagen wieder auf den Hof zurück gebracht werden.

Genau zwei Wochen nach der Operation hat Lotte den Kampf um ihr Leben verloren. Schweren Herzens mussten wir sie am 29. Juni 2014 gehen lassen.

Was bleibt ist die Trauer und die Klinik-Rechnung. Wir müssen mit Kosten um die 5.000 Euro rechnen und diese Summe reißt ein enormes Loch in unsere Tierhofkasse. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende!

Tessie

Geboren 1999 - gestorben im Juni 2014

Auf dem Tierhof seit April 2014

Liebe Tessie, du kamst zu uns, weil in deiner Familie, in der du von Kindheit an gelebt hast, keine Möglichkeit mehr war, dich zu versorgen. Angeblich konntest du keine Treppen mehr steigen und warst inkontinent. Aufgrund deiner 15 Jahre brauchtest du Medikamente, die du geduldig genommen hast. Bei uns waren Treppen kein Thema für dich, du merktest immer, wenn du "musstest" - du warst einfach nur lieb! Streicheln und Schmusen hast du förmlich in dich aufgesogen - so gut tat dir das. Du hast dich sofort mit unserem "Hofrudel" bestehend aus Hunden und Katzen verstanden, als wärst du nie woanders gewesen.

Heute früh, am 18. Juni 2014, war dein Weg zu Ende.

Nach knapp acht Wochen bei uns, konntest du nicht mehr stehen. Beim Tierarzt dann die Gewissheit, dass wir dich gehen lassen müssen ...

Leb wohl, liebe Tessie! Du hast in dieser kurzen Zeit viele Herzen erobert und wir werden dich nicht vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

Unser wildes Teufelchen

Geboren ca. 2009 - gestorben im März 2014

Auf dem Tierhof seit August 2009

Kater Teufelchen kam als kleiner „Wildling" zu uns und ist es auch sein Leben lang geblieben. Er ließ sich von niemandem anfassen und ging auf dem Gnadenhof allen Menschen aus dem Weg. So lebte er fast fünf Jahre, bis er letztendlich an FIP erkrankte. Erst als er so geschwächt war, dass er sich kaum mehr wehren konnte, gelang es uns, ihn einzufangen. Jedoch blieb uns nur noch, ihm seinen Weg über die Regenbogenbrücke zu erleichtern.

Leb wohl, kleiner Wildfang. Wir hoffen, dass es auf der anderen Seite jemand gibt, dem du dein Vertrauen schenken kannst.

Unser verschnupfter Butsch

Geboren ca. 2008 - gestorbeim Janua2014

In der Pflegestelle seit Januar 2010

Der Widder mit den Schlappohren lebte in Partnerschaft mit einem Meerschweinchen. Als die beiden bei uns abgegeben wurden, fand das Meerschweinchen gleich ein neues Zuhause und Butsch zog in die Pflegestelle. Butsch hatte ab und zu Niesattacken, aber keinen richtigen Schnupfen. Trotzdem waren wir vorsichtig und vermittelten ihn vorsichtshalber nicht mehr weiter. Ihm war das recht, denn er fühlte sich mit seiner Freundin Flöckchen richtig wohl!

Leider wurde er 2013 auf einem Auge blind und hinter dem anderen Auge entwickelte sich ein Tumor. Im Januar 2014 magerte er sehr ab und eines morgens wollte er nicht mehr fressen und konnte auch nicht mehr aufstehen. So blieb uns nichts weiter übrig als ihm zu helfen, über die Regenbogenbrücke zu gehen.
Leb wohl Schlappohr, wir werden dich sehr vermissen!

Unser verstoßener Nico

Geboreim Januar 2012 - gestorben im November 2013

Auf dem Tierhoseit Januar 2012

Nico war fast ein Christkind - am 23. Dezember 2011 wurde er als Zwilling geboren. Zwillingsgeburten sind bei Schafen problematisch, weil die Mutter fast immer nur Milch für ein Lämmchen hat. So hatte das Mutterschaf Nico verstoßen und es musste mit der Flasche großgezogen werden. Anfangs hatte Nico mit der Schoppenflasche nicht viel anfangen können, aber dann hatte er es doch recht schnell verstanden und trank wie ein kleiner Weltmeister. Nico und Eisa spielten herrlich miteinander und es war eine Freude, den beiden zuzusehen!

Nico integrierte sich wunderbar in die Gnadenhof-Familie und eigentlich sollten noch viele glückliche Jahre vor ihm liegen. Doch leider wurde Nico eine schlechte Schaf-Angewohnheit zum Verhängnis: er fraß alles in sich hinein, was ihm unter die Hufe kam. Letztendlich hatte er etwas gefressen, was vollkommen unverdaulich war und dieser Fremdkörper drückte sich in die Lunge. Bevor Nico qualvoll zu ersticken drohte, wurde er vom Tierarzt über die Regenbogenbrücke geschickt.

Leb wohl, Kleiner! Wir wünschen dir, dass du dort, wo du jetzt bist, nur die allerbesten Schmankerl zu Fressen findest.

Unser Opa Balu

Geboren ca. 2001 - gestorbeim Oktober 2013

Auf dem TierhoseiJuni 2013

Balu wurde in einem Tierheim abgegeben, das ihn aus Kostengründen nicht mehr behalten konnte. Der alte Herr brauchte diverse Medikamente, unter anderem für sein schwach gewordenes Herz.
Verzweifelt versuchten wir, für den unkomplizierten Hundeopa einen Pflegeplatz zu finden, denn ein Tierheim ist einfach kein optimaler Platz für einen alten und kranken Hund.

Leider blieb Balu das Glück eines liebenden Zuhauses verwehrt. Viel zu wenige Monate verbrachte er noch ein zufriedenes Leben auf dem Tierhof. Doch dann wurde sein Herz immer größer und schwächer und schließlich war sein ganzer Körper voll Wasser. Uns blieb nichts anderes übrig, als ihn am 7. Oktober zu erlösen.

Leb wohl, tapferer kleiner Mann. Du warst ein wunderbarer Hund und hättest noch viele schöne Jahre verdient. Wir werden dich sehr vermissen.

 

 

 

 

 

Unser Schmuse-Löwenköpfchen Knuffel

Geboren 2007 - gestorben im Oktober 2013

Auf dem Tierhof seit Oktober 2009

Knuffel wurde zusammen mit seinem Bruder Schnuffel abgegeben, weil sich das Kind nicht mehr um sie gekümmert hat und sie nicht mehr versorgt hatte. Bitte, liebe  Eltern! überlegt euch - BEVOR ihr eurem Kind ein Tier anschafft - dass IHR die Verantwortung für dieses Lebewesen übernehmt und nicht euer Kind!!!

Die beiden Brüder hatten sich in unserem Freigehege von Anfang an  sehr wohl gefühlt. Doch leider wurde Knuffel mit den Jahren nicht nur alt, sondern auch krank und letztendlich mussten wir ihn gehen lassen.

Leb wohl, kleines Langohr! Wir wünschen dir, dass du auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wieder fidel über grüne Wiesen hoppeln kannst.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Sorgenkind Daphne

Geboren 2004 - gestorben im Oktober 2013

Auf dem Tierhof seit Juli 2013

Daphne lebte die ersten neun Jahre ihres Lebens in einem dunklen Schweinestall. Heraus kam sie dort nur selten - ihre Füße waren stark entzündet vom knöcheltiefen Bodenbelag, bestehend aus den eigenen Ausscheidungen.

Tierfreunden war es gelungen, die Briard-Mischlingshündin nach Jahren (!)endlich frei zu bekommen. Ihr langes Fell war ein einziger Filzklumpen und überall gab es entzündete Hautpartien. Die Krallen waren so lang, dass sie nicht mehr auf den Ballen laufen konnte, sondern praktisch nur noch auf den Nägeln.

Eine Blutuntersuchung ergab, dass Daphne sehr schlechte Nierenwerte hatte und absolute Nierendiät einhalten musste. Und als wäre das nicht genug, hatte sie sich vor lauter Freude über die neu gewonnene Freiheit zu viel zugemutet und einen Bandscheibenvorfall erlitten. Die Muskulatur war einfach nicht stark genug, um sich ausgiebig zu bewegen.

Daphne war eine bedauernswerte Hündin, die sich vertrauensvoll und liebeshungrig den Menschen zuwandte. Wir hätten ihr noch ein liebevolles Gnadenbrot-Plätzchen gewünscht, aber das Schicksal hatte einen anderen Plan. Daphne wurde immer schwächer, die Nieren versagten ihren Dienst und letztendlich mussten wir sie am 23. Oktober 2013 gehen lassen. Leb wohl, tapfere Maus, wir werden dich sehr vermissen.

 

 

 

 

 

Aslan
gestorben April 2012 

 

 

 

 

 

 

8-9 Jahre

Der kleine Mann lag morgens leblos in seinem Außengehege...

Leb Wohl!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Hängebauchschwein Cleopatra
gestorben Juni 2012


Auf dem Tierhof seit April 2005

Cleopatra kommt aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach. Sie musste in einer Hauruck-Aktion von dort weg, um nicht doch noch beim Schlachter zu landen. Unser "kleines" Hängebauchschwein Kurt und sie verstehen sich blendend. Kurt ist kastriert und so gibt es auch keine neuerlichen Schweinereien

Kurt freute sich sehr, als Cleopatra zu uns kam, denn Schweine sind Gesellschaftstiere und brauchen dringend Artgenossen, mit denen sie suhlen und wühlen können.

Außerdem sind Schweine mit die intelligentesten Tiere überhaupt und so haben die zwei bestimmt jede Menge zu philosophieren...

Heute mussten wir schweren Herzens unsere "Cleo" über die Regenbogen gehen lassen...Machs gut, wir werden dich vermissen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cliff
geboren Nov.2011 - gestorben Januar 2012

 

 

 

 

Der süße Cliff war einer von 4 Geschwistern, die in einer Flugbox vor dem Hoftor ausgesetzt wurden.
Vor ein paar Tagen lag er morgens reglos in seinem Körbchen als ob er schlief. Der Tierarzt bestätigte uns, dass sein Herzchen aufgehört hat zu schlagen...

Lebe wohl kleiner Cliff, wir werden dich vermissen!!

 

 

 

 

 

 

 

Unser Hunde-Opa Danny
Geboren November 1998 - gestorben März 2013

Auf dem Tierhof seit Januar 2013

Der Hovavart-Schäferhund-Mischling hatte es sein ganzen Leben lang gut. Im Alter entwickelte sich jedoch eine schwere Arthrose und er konnte keine Treppen mehr steigen. Da sein Zuhause aber im zweiten Stock lag und Frauchen nicht die Kraft hatte, ihn täglich mehrmals hoch- und runter zu tragen, blieb ihr nichts anderes übrig, als ihn abzugeben.

Danny hätte sein Zuhause nicht verloren, wenn es mehr tierfreundliche Vermieter gäbe! Zwei Jahre lang suchte Frauchen eine Wohnung im Erdgeschoss. Aber obwohl Danny eine Seele von Hund war, hatte sie allein aufgrund seiner Größe keine Chance auf eine neue Wohnung.

Für Danny war eine Welt zusammen gebrochen. Nach vierzehn Jahren sein Zuhause zu verlieren, das wünschen wir niemandem! Gott sei Dank gewöhnte sich Danny sehr schnell auf dem Tierhof ein und fühlte sich sichtlich wohl.

Leider hatte der Hunde-Opa nicht nur Probleme mit seinen Knochen, sondern auch mit der Bauchspeicheldrüse. Er brauchte täglich verschiedene Medikamente und vor jedem Essen eine Emulsion zum Schutz der Magenschleimhaut. Rita kochte täglich für ihn, denn Hühnchen vertrug er am besten. Das Aufstehen fiel ihm von Tag zu Tag schwerer und letztendlich kam - viel zu schnell - der Zeitpunkt, als gar nichts mehr ging. Schweren Herzens mussten wir Danny gehen lassen.

Leb wohl Großer - du warst wirklich eine Seele von Hund und wurdest von allen geliebt! Wir werden dich furchtbar vermissen.

 

 

 

FLORA
gestorben Oktober 2011

Auf dem Tierhof seit März 2009

Die 1983 geborene Romance und ihre 1994 geborene Freundin Flora teilten ihr ganzes Leben lang zusammen einen Stall. Die Araber/Deutsches Reitpony-Mischlingsstute und das Shetlandpony gehörten einem alten Mann, der sie liebte, aber als auch er in die Jahre kam, immer schlechter versorgte. Nun war der Mann so gebrechlich, dass er in ein Pflegeheim kommen sollte.

Der Mann war noch nicht einmal aus dem Haus, hatte der Sohn bereits den Schlachter angerufen, dass dieser kommen solle um die beiden abzuholen. Dieses Telefongespräch hat der Besitzer der Ponys zufällig mitbekommen und hat völlig geschockt den Tierschutz verständigt. So kam die Rettung buchstäblich in allerletzter Minute, denn kaum waren die zwei im Pferdeanhänger verstaut, kam der Schlachter angefahren...

So haben Romance und Flora auf dem Gnadenhof ihren Stall bezogen. Beide hatten schlimme Hufe, die schon sehr lange nicht mehr gepflegt worden waren. Bei Romance war es besonders krass - sie hatte Schlappen, die sich bereits drehten. Auch der Allgemeinzustand der Ponys war recht ungepflegt, aber sie ließen sich gerne striegeln und genossen es, regelmäßig Streicheleinheiten zu bekommen.

Leider wurde Flora - obwohl die jüngere der beiden - mit den Jahren immer schwächer und konnte im Oktober 2011 nicht mehr selbständig aufstehen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als Flora zu erlösen

 

 

Unsere Wunderkatze Hope
Geboren 14. August 2010 - gestorben im März 2012


In der Pflegestelle seit August 2010

Hope war die Tochter einer der schwangeren Zwangsräumungskatzen, die wir im August 2010 übernommen haben. Sie wurde in der Pflegestelle geboren und sie war unser großes Sorgenkind: gerade knapp acht Wochen alt, hatte sie am linken Auge eine Linsenluxation erlitten. Die Fasern des Aufhängeapparates, der die Linse in der richtigen Stellung hielt, waren abgerissen und die Linse vor die Pupille gefallen. Bei Hope war dies eine angeborene Missbildung des Aufhängeapparates und der Linse selbst. Bei einer Untersuchung durch einen Augenspezialisten stellte sich heraus, dass auch das rechte Auge betroffen war und drei Wochen später luxierte die Linse auch dort. Hope brauchte also dringend eine Operation, um die vorgefallenen Linsen zu entfernen. Leider war Hope für eine solch schwere OP viel zu jung - sie hätte die Narkose nicht verstoffwechseln können. Deshalb wurde der Eingriff mit verschiedenen Augentropfen so lange wie möglich hinausgezögert. Kurz vor dem vereinbarten OP-Termin stellte sich heraus, dass Hope auch eine angeborene schwere Herzmissbildung hatte und gar nicht operationsfähig war. Seitdem war sie bei einem Pforzheimer Herzspezialisten in Behandlung, der sie auch wunderbar einstellte. Am 27. Dezember 2010 wurden Hope in Wiesbaden bei einem Augenspezialisten beide Linsen entfernt. Alles verlief gut und auch ihr kleines Herz hatte prima mitgespielt. Die kleine Maus ertrug alles ganz tapfer und war auch sonst eine völlig unproblematische Patientin. Die letzte Hürde nahm Hope Anfang März 2011: Unter der Aufsicht des Herzspezialisten wurde Hope für die Kastration noch einmal in Narkose gelegt. Auch diesen Eingriff überstand sie gut und drei Wochen später freute sie sich, den Garten der Pflegestelle unsicher machen zu dürfen. Hope war nach der Augen-OP stark weitsichtig, aber sie konnte sehen und spielen und toben und ihre tierischen Mitbewohner ärgern

Hope war ein absoluter Sonnenschein, hatte Freude am Leben und war stets guter Laune! Nur ihr Augendruck wollte sich einfach nicht regulieren. Zeit ihres Lebens musste sie bis zu sechs mal täglich Tropfen bekommen, was sie sich auch gut gefallen ließ. Uns allen war klar, dass es irgendwann soweit sein würde, dass ihr missgebildetes Herzchen nicht mehr kann und aufhört zu schlagen. Am 16. März 2012 war es dann soweit. Sie hatte den wunderschönen, sonnigen Tag noch einmal ausgenutzt und war fast die ganze Zeit im Garten. Später am Nachmittag fanden wir sie tot unter ihrer Lieblings-Thuja. Sie ist im Schlaf über die Regenbogenbrücke gegangen.

Leb wohl, kleine Hope - du durftest nur ein Jahr, sieben Monate und zwei Tage alt werden. Aber du warst der Inbegriff der Hoffnung und hast uns gelehrt, dass man auch mit einem ganz großen Handicap das Leben bis zur letzten Minute genießen kann! Wir werden dich unendlich vermissen.

 

 

 

 

 

 

Mauro
Geboren ca. 2002 - gestorben September 2013


Auf dem Tierhof seit August 2004

Mauro war ein Collie/Schäferhund-Mischling. Er hatte in seinem Leben vor dem Tierhof wahrscheinlich um sein Futter schwer kämpfen müssen. Daher hatte er mit dem Fressen in Gegenwart von Menschen ein großes Problem. Wir übernahmen ihn von einem anderen Tierheim. Mauros Verhalten gegenüber Menschen war grundehrlich: er zeigte sofort an, wenn ihm etwas zu viel war und dies galt es ohne Verzögerung zu akzeptieren!
Alles war in Ordnung, so lange kein Essen im Spiel war - sei es seine tägliche Futterration oder nur ein banales Leckerli. So war es praktisch unmöglich, Mauro zu vermitteln, denn irgendwo liegt immer etwas Essbaren herum und dann wäre es wirklich gefährlich geworden. So lebte Mauro in seinem gewohnten Rhythmus bei uns. Die Hoffnung, dass er tatsächlich noch "seine" Menschen findet, hatten wir fast aufgegeben.

Am 16. September 2013 ging es Mauro plötzlich sehr schlecht. Ein sofort herbeigerufener Tierarzt diagnostizierte einen bisher unentdeckten Lebertumor, der geplatzt war. Es blieb uns nichts anderes übrig, als Mauro gehen zu lassen und ihm zu helfen, schmerzfrei über die Regenbogenbrücke zu finden.

Leb wohl Großer - deine Seele hat durch Menschenhand schweren Schaden erlitten. Wir wünschen dir von ganzem Herzen, dass du endlich deinen Frieden gefunden hast.

 

 

Unser Schaf Meike
Geboren 2000 - gestorben im Januar 2012


Auf dem Tierhof seit April 2010

Meike und ihre Schwester Marlies gehörten einem Mann, der insgesamt sieben Schafe zur Ausbildung von Border Collies hielt. Die Seniorinnen sollten zum Schlachter, weil zwei junge Schafe für sie in die Herde kommen sollten.

So zogen die beiden auf unseren Gnadenhof. Sie verstanden sich von Anfang an prächtig mit den anderen Schafen und fühlten sich rundherum wohl. Nur plagte beide eine Arthrose in den Füßen, die bei Meike immer schlimmer wurde. Obwohl sie regelmäßig Medikamente bekam, ließ sich das Alter nicht aufhalten.

Als sie eines Morgens gar nicht mehr aufstehen konnte, mussten wir sie von Ihren Schmerzen erlösen. Leb wohl, tapfere Meike - deine Schwester vermisst dich sehr und auch uns wirst du fehlen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Hundeopa Sai
Geboren 1996 - gestorben im Februar 2012


Auf dem Tierhof seit Mai 2009

Sai lebte den größten Teil seines Lebens in Frankreich. Sein Herrchen war alkoholkrank, was so weit ging, dass er eines Tages in Gewahrsam kam. Sein Hund Sai wurde in eine Tötungsstation nach Paris gebracht, da er einen großen Hodentumor hatte und niemand in den alten Hund noch etwas "investieren" wollte. Zu Sais Glück wurde er dort von jemandem entdeckt, herausgeholt und mit nach Deutschland gebracht, wo er auch erfolgreich operiert wurde. Leider konnte ihn seine Retterin nicht selbst behalten und so kam Sai zu uns in Pension. Sai fühlte sich von der ersten Minute an in unserem Gnadenhofbereich so wohl und zeigte sich so unglaublich glücklich, dass wir es nicht übers Herz gebracht hätten, ihm dieses späte Glück noch einmal wegzunehmen.

So lebte der rüstige Opa fest auf unserem Gnadenhof. Und als ob er sich seinen Aufenthalt bei uns "verdienen" wollte, machte er sich nützlich wo immer er konnte. Er half unseren Helfern beim Pferde hinaus- und hineinführen, passte auf alle auf und machte sich auch zur Freude unserer Helfer beim Pferdeboxen Einstreuen supernützlich! Das Einstreu ist nämlich zu Ballen gepresst, welches man mit der Schaufel vom Ballen trennen und anschließend mit Muskelkraft zerkleinern muss. Sobald Sai sah, dass sich jemand mit der Schubkarre dem Einstreu näherte, rannte er schon voller Freude voraus und buddelte sich mit den Pfoten durch den Einstreuballen, so dass die Helfer nur noch das fertige Produkt aufschaufeln mussten

Als Sai etwa 15 Jahre alt war, bekam er Probleme mit den Ohren. Ein Tumor hatte sich gebildet und trotz Operation und Behandlung wuchs er mit der Zeit immer weiter, bis er dem sanften Riesen schließlich so große Schmerzen bereitete, dass wir es nicht mehr verantworten konnten. Letztendlich mussten wir ihn im Alter von biblischen 16 Jahren über die Regenbogenbrücke schicken.

Leb wohl, Großer - du warst ein fester Bestandteil unseres Hofes, wir werden dich sehr vermissen!