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Der Gnadenhof
 

 

ARAGON

Für alle die unseren Neuzugang auf dem Gnadenhof noch nicht persönlich oder durch die Tierschutzpost kennengelernt haben - hier nun seine Geschichte:

Am Samstag, den 7. November zog der Wallach Aragon, genannt Ari auf unserem Gnadenhof ein. Ari wurde ursprünglich angeschafft um Turniere zu reiten, da er sich dafür jedoch nicht eignete, wurde er jahrelang als Schulpferd eingesetzt.

Da Ari aber mittlerweile lahmt und starke Rückenprobleme hat, wurde der ca. 25 jährige Wallach, mit einem Stockmaß von 1,70 m, nun glücklicherweise in „Rente“ geschickt. Da wir von Aris Schicksal erfahren haben, und unsere Stute Honey nach dem Verlust von Vendice noch immer alleine war, boten wir an, Aragon bei uns aufzunehmen.

Der Wallach wurde bei seiner Ankunft freudig von allen Gnadenhofbewohnern begrüßt und alle waren sehr interessiert an dem Neuzugang. Vor allem die kleine Atlantis zeigte großes Interesse an dem „Rießen“.

Honey jedoch war noch etwas skeptisch, doch sind wir sicher, dass Aragon und sie schon bald ein tolles Duo abgeben werden.

Herzlich willkommen, lieber Ari - nun genieße dein neues Leben bei uns.

Für Aragon kann gerne eine Patenschaft übernommen werden!

 

Unsere Therapie-Esel Aischa und Apsou

Auf dem Tierhof seit April 2007

Die 1993 geborene, dunkelbraune Aischa und ihr 1999 geborene, hellbraune Lebensgefährte Apsou kamen als Notfall-Esel zu uns. Bisher wohnten sie zusammen mit mehreren Pferden in einem Heim für behinderte Jugendliche. Viele Jahre leisteten  sie dort gute und wertvolle Dienste als Therapie-Esel. Dann hat die Leitung beschlossen, künftig nur noch Pferde einzusetzen und plötzlich waren Aischa und Apsou überflüssig. Die Menschen, die die Tiere täglich versorgten und denen sie auch ans Herz gewachsen waren, wollten verhindern, dass die Esel etwa als Salami enden und wandten sich an einen Tierschutzverein in ihrer Nähe.

Zufällig hatten wir uns bereits Wochen vorher entschieden; unseren Tierhof mit zwei Gnadenbrot-Eseln zu bereichern, falls solche Tiere einmal in Not geraten würden. Da stieß der Hilferuf des befreundeten Tierschutzvereins auf offene Ohren und so kamen die Langohren auf dem Tierhof  an.

Apsou litt an drei zum Teil offenen Geschwüren am Bauch. Das wird von uns regelmäßig behandelt und hat sich bereits sehr gebessert. Außerdem hat er ein Problem mit einem Huf, das von unserem erfahrenen Huf-Pfleger Günter behandelt wird. Die zwei wurden in Null-Komma-Nichts die Lieblinge der Kinder!

Unsere Minishettys Sheila und Sternchen

Auf dem Tierhof seit Februar 2010

 

  

Die Zwerge kamen zu uns, weil ihr Besitzer sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte. Ursprünglich waren die Minis eine Familie: Vater Rüdi, Mutter Lotte und die zwei Schwestern Sheila und Sternchen.

Rüdi und Lotte waren Geschwister. Da der frühere Besitzer die beiden jedoch zusammen stehen hatte und Rüdi nicht kastriert war, bekam Lotte im April 2008 ihre erste Tochter Sheila und im April 2009 die zweite Tochter Sternchen. Minishettys sind wirklich "mini" - im Gegensatz zu ihnen sind unsere anderen Ponys und sogar die kleine Atlantis regelrechte Riesen! Die Ponys lebten sich rasch bei uns ein und aus den klepperdürren Pferdchen wurden propere Minishettys. Auch  den Besuch der Kinder am Familientag finden sie ganz toll und freuen sich jedes Mal auf viele Streicheleinheiten.

Rüdi konnte das Leben auf dem Tierhof leider nicht lange genießen - Mitte April 2010 starb er mit sechs Jahren an den Folgen seiner hochgradigen Arthrose (siehe Regenbogenbrücke).

Auch mit Lotte hatte das Schicksal andere Pläne - sie durfte nur neun Jahre alt werden. Lotte starb Ende Juni 2014 an den Folgen einer Kolik (siehe Regenbogenbrücke). Ihre Töchter Sternchen und Sheila hatten ebenfalls Koliken und mussten in die Pferdeklinik. Bei ihnen ging es Gott sei Dank glimpflich ab und die Schwestern konnten nach zwei Tagen wieder auf den Hof zurück gebracht werden.


Sheila und Sternchen sind sehr traurig, denn nun müssen sie ohne ihre Mutter weiterleben.


Unsere obdachlose Honey

Auf dem Tierhof seit April 2010

Die 1993 geborene Honey ist eine waschechte Comtois-Stute. Ihr Besitzer hatte sich von seiner Frau getrennt und wohnte fortan monatelang mit Honey unter einer Brücke. Das Kaltblut baute immer mehr ab, so dass sich irgendwann die Behörden einschalteten und dem Besitzer zur Auflage machten, das Pferd in einem artgerechten Stall unterzustellen und ausreichend zu füttern, was er aber beides nicht getan hat. Letztendlich wurde Honey beschlagnahmt und zu einem befreundeten Tierschutzverein gebracht.

Nachdem unser Zirkuspferd Filou gestorben ist, war unser Gnadenhofpferd Vendice sehr traurig. Für ihn suchten wir wieder einen Kameraden, so dass der Hilferuf des anderen Tierschutzvereins wegen Überfüllung bei uns auf offene Ohren stieß. So zog Honey bei Vendice ein und die zwei verstanden sich auf Anhieb ganz prächtig!

Honeys linkes Auge war von Anfang an trüb und die Stute musste täglich Tropfen bekommen. Nachdem sich das Auge nach zwei Jahren trotz Behandlung immer mehr verschlechterte, wurde Honey am 15. August 2012 operiert. In der Tierklinik in Iffezheim bekam sie das Auge entfernt, was wieder ein großes Loch in unsere Kasse riss.

 

 Toby und Atlantis

Auf dem Tierhof seit Dezember 2010

  

Das im Juli 1997 geborene Shetlandpony sollte zusammen mit seiner Mutter zum Schlachter. Auf Bitte von zwei Jugendlichen wurden die beiden freigekauft und lebten die nächsten fünf Jahre bei ihren Rettern in einem Schrebergarten. Dann verstarb die Mutter und Toby verbrachte fortan alleine und ohne Kontakt zu Artgenossen sein Leben in dem Schrebergarten.

Tobys Herrchen wollte dem kleinen Mann ein artgerechtes Leben mit anderen Pferden ermöglichen und so kam Toby zu uns. Als Toby bei uns eintraf, war er total aufgeregt, dass hier so viele Artgenossen sind! In Null-Komma-Nichts hat er sich mit den anderen Ponys angefreundet und ist jetzt ein richtig glückliches Pferdchen!