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Der Gnadenhof
 

Unsere Ziegen Liesel, Ulla und Eddi

Auf dem Tierhof seit März 2004

 

 

 

 

Die weiß-braune Zwergziege Liese! (im Bild vorne) wurde in ihrem früheren Zuhause „versehentlich" von einem Milchziegenbock gedeckt - und bald war sie stolze Mutter von der braunen Ulla und dem schwarz-weißen Eddi. Die drei hatten es aber nicht so schön, denn sie wurden von den dortigen Milchziegen andauernd geplagt und gemobbt. Das war letztendlich auch der Grund, weshalb sie der Besitzer bei uns abgegeben hat. Die drei fühlen sich  auf dem Tierhof rundum wohl. Sie haben jede Auslaufmöglichkeit und sind auch gern für eine Runde Streicheleinheiten zu haben.
Die „Kleinen" sind mittlerweile größer als die Mutter und die drei Musketiere sind fast unzertrennlich.

 

 

 

 

 

 

Unser Findelkind Steffi

Auf dem Tierhof seit April 2005

Steffi wurde unweit vom Tierhof gefunden - noch in der Plazenta, mit einer langen Nabelschnur und weit und breit keine Mutter oder andere Schafe. Es war für uns unverständlich, dass ein Muttertier ein Lamm zur Welt bringt und es dann einfach liegen lässt. Oder dass die ganze Herde einfach weiterzieht, ohne dass - das Baby von jemandem bemerkt wird (Schäfer oder Schäferhunde). Wir mussten uns jedoch eines Besseren belehren lassen. Offensichtlich passiert das häufiger, als man denkt! Wir haben sie gesäubert, geschoppelt und dann sofort zum Tierarzt gebracht. Es stellte sich heraus, dass das Lämmchen erst eine halbe Stunde alt war. Die Herde bzw. die Mutter haben wir vergeblich gesucht und letztendlich haben wir beschlossen, sie zu behalten. So wurde Steffi mit der Flasche aufgezogen und die Kleine hat Rita sofort als ihre Mama angenommen. Wenn man sie ließe, würde sie Rita auf Schritt und Tritt überall hin folgen.

Steffi hat sich zu einem prächtigen Schaf entwickelt und liebt es, durch den Gnadenhofbereich zu schlendern - immer auf der Suche nach einer streichelnden Hand. Im Sommer kommt die Schafschererin und befreit sie von ihrem dicken Pelz, über den sie den Rest des Jahres ganz froh ist 

Unser Schoppelkind Willi

Auf dem Tierhof seit April 2005

Willi kam als Schoppelkind von einer Baden-Badener Schäferei zu uns. Er wurde als Zwilling geboren und Schafmütter säugen immer nur ein Lämmchen. Da wir wenige Tage zuvor das Lämmchen Steffi aufgenommen hatten und nicht wollten, dass die Kleine alleine aufwachsen musste, wurde Willi gerne in den Gnadenhof integriert.

Steffi und Willi verstanden sich auf Anhieb ganz blendend und sind seither ein unzertrennliches Paar. Durch eine tragische Verwechslung wurde Willi im November 2013 für tot erklärt, was sich jedoch schon bald als falsch herausstellte. Er und sein Artgenosse Nico sahen sich zum Verwechseln ähnlich und es war Nico, der über die Regenbogenbrücke ging. Getreu nach dem Motto "Totgesagte leben länger" wünschen wir uns, dass Willi noch viele schöne Jahre auf dem Gnadenhof genießen darf!


 

 

Unser Minischwein Lucy

Auf dem Tierhof seit Februar 2009

Lucy wurde zusammen mit ihrem Bruder Simba als Hundersatz in einer Mietwohnung angeschafft, weil ja Minischweine so "in" sind und nicht jeder hat. Komisch nur, dass die niedlichen Babys immer wachsen müssen! Und so kam es, dass die beiden Schweinchen größer und größer wurden. Das Wort Mini sollte man immer in Schweinerelation betrachten.  Wenn man bedenkt, dass ein normales Hausschwein ausgewachsen bis zu 350 kg auf die Waage bringt, ist es nicht verwunderlich, dass ein Minischwein mit bis zu 60 kg immer noch als Mini gilt!

Lucy und Simba mussten jedenfalls weg. Nur fand sich weit und breit niemand, der die Süßen aufnehmen wollte. So landeten Sie schließlich bei uns. Zuerst mussten wir sie in einem Hundezimmer unterbringen, denn sie waren ja Wohnzimmertemperaturen gewohnt und hätten sich sofort erkältet, wenn wir sie in den Gnadenhofbereich verfrachtet hätten. Im Frühjahr dann wurde ihnen ein gut isolierter  Stall gebaut und ab ging's nach hinten. Es war ein Freude zuzusehen, wie die beiden Schweinchen auflebten und endlich Schwein sein durften! Über fünf Jahre drehten sie gemeinsam ihre Runden und waren immer auf der Suche nach ein paar Streichelhänden.

Im August 2014 starb Simba unerwartet an einem Herzinfarkt. Gott sei Dank hat Lucy noch genug schweinische Gesellschaft, die sie über den Verlust ihres Bruders hinwegtröstet.

 

 

 

Unsere Ziegenmama Nina

Auf dem Tierhof seit Mai 2010

Die 2006 geborene Nina und ihre zwei Söhne haben wir von einem Vogelpark in Weingarten übernommen. Der Vogelpark hat seinen Bestand reduziert, weil seine Schließung bevorstand. Die drei haben sich prima eingelebt und verstehen sich wunderbar mit allen anderen.

Unsere Ziegenkinder Volker und Jamie

Auf dem Tierhof seiMai 2010

Volker und Jamie haben wir gemeinsam mit ihrer Mutter Nina von einem Vogelpark in Weingarten übernommen. Die mittlerweile kastrierten Böckchen sind im März 2010 geboren. Volker ist ganz schwarz, Jamie hat etwas weiß im Fell.

 

 

 

Unser verwaistes Zicklein Rene

Auf dem Tierhof seit Juni 2010

Rene ist am 19. Juni 2010 geboren und eine Mischung aus Burenziege und Deutscher Edelziege. Seine Mama ist kurz nach der Geburt gestorben. Ursprünglich hatte sie Zwillinge ausgetragen, aber Renes Geschwisterchen ist bei der Geburt bereits im Mutterleib gestorben. Niemand hatte das gemerkt und so hatte sich seine Mama an ihrem toten Kind vergiftet. Rene war plötzlich ohne Mutter und die Besitzer reichlich hilflos. Er wollte einfach nichts trinken und so kamen sie ziemlich verzweifelt zu uns, als Rene fünf Tage alt war - buchstäblich in allerletzter Minute. Rene war schon sehr ausgetrocknet und es stand wirklich kritisch um ihn. Aber Rita hat es geschafft, das wunderschöne Ziegenböckchen an die Flasche zu gewöhnen. Schnell legte er zu, stolzierte unerschrocken (unter Aufsicht) zwischen den anderen Ziegen herum, wurde auch problemlos von ihnen akzeptiert, und fühlte sich einfach "Zuhause". Am Anfang hat er versucht, bei unserer Liesel zu trinken, weil sie so ähnlich aussieht wie seine Mama ausgesehen hat, aber das fand Liesel nicht so toll. Aber dann hat er Rita als seine Pflegemama in sein Herz geschlossen und das war definitiv ein Knochenjob: rund um die Uhr alle zwei Stunden schoppeln ist kein Zuckerschlecken!

Unsere  Skudden Philipp und Rosalia

Auf dem Tierhof seiNovember 2010

Philipp und Rosalia stammen aus einer kleinen Hobby-Skuddenherde. Ihre Menschen hatten leider keine Zeit mehr für die Tiere, wollten aber nicht, dass sie beim Schlachter landen. So zogen zwei der Skudden auf dem Tierhof ein. Der schwarze Philipp wurde am 27. März 2010 geboren, seine weiße Freundin Rosalia am 21. März 2009. Beide fühlen sich auf dem Tierhof rundherum wohl und verstehen sich auch prima mit den anderen Schafen und dem ganzen Rest der Rasselbande!


Unser Hausschwein Grunzel

Auf dem Tierhof seit Janua2011

Die etwa 2005 geborene Grunzel ist eine gelungene Mischung aus Haus- und Wollschwein. Lange Borsten auf dem Rücken lassen das Wollschwein darin erkennen. Und immer wieder sind die Menschen über die Größe dieses Tieres völlig erstaunt, denn sie ist wirklich eine Riesin. Grunzel lebte sechs Jahre bei einer Familie direkt am Haus. Das liebenswerte Schwein gehörte dort zur Familie. Doch leider ließen sich ihre Menschen scheiden, und das Haus musste verkauft werden. Die neuen Hausbesitzer wollten das Schwein nicht mit übernehmen. Und so fragte ihr Herrchen auf mehreren Bauernhöfen nach, um eine Pflegestelle für die "arme  Sau" zu finden. Doch überall wollte man sie schlachten, deshalb ging die Suche nach einem neuen Zuhause für Grunzel weiter. Und so kam das Borstentier auf den Buchtunger Tierhof. Erst gab es natürlich Rangeleien und kleine Streitereien mit den Hängebauchschweinen, die schon länger da sind und das Hofrecht haben. Die sehr viel kleinere Cleopatra war die Chefin der Gnadenhofschweine und bot der großen Sau gewaltig Paroli. Grunzel ist absolut lieb und hört wie ein Hund auf ihren Namen. Sie ist sehr menschenbezogen und will immer und überall mit dabei sein. Da kommt es dann schon vor, dass sie einfach Bretter aus ihrem Stall herausbricht, wenn die Türe zu ist, sie aber nicht eingesperrt sein will. Arbeitet jemand der Ehrenamtlichen in einem anderen Hofteil, dann sprengt sie die Türen oder hängt das große Tor aus und freut sich dann, dass sie es aus eigener Kraft geschafft hat, wieder in menschliche Gesellschaft zu kommen.

Unser Ziegenbock Billy

Auf dem Tierhof seit Februa2011

Billy und Knicke lebten auf einem Reiterhof, der aufgelöst wurde. So kamen die zwei zu uns auf den Tierhof, wo sie jetzt ihr Leben mit sehr viel Freiheit und der Gesellschaft der anderen Gnadenhoftiere verbringen dürfen. Sie brauchten überhaupt keine Eingewöhnungszeit, denn sie verstanden sich von Anfang an bestens mit unsern Ziegen und Schafen. Und auch mit den Pferden kommen sie prima aus. Billy, der kleine, beige-braun-weiße Ziegenbock ist ca. 2008 geboren und natürlich auch kastriert, denn wir wollen ja keine Ziegen züchten.

Unsere Ziege Knicke

Auf dem Tierhof seit Februar 2011

Billy und Knicke lebten auf einem Reiterhof, der aufgelöst wurde. So kamen die zwei zu uns auf den Tierhof, wo sie jetzt ihr Leben mit sehr viel Freiheit und der Gesellschaft der anderen Gnadenhoftiere verbringen dürfen. Sie brauchten überhaupt keine Eingewöhnungszeit, denn sie verstanden sich von Anfang an bestens mit unsern Ziegen und Schafen. Und auch mit den Pferden kommen sie prima aus. Knicke, ebenfalls ca. 2008 geboren, könnte die Schwester von Billy sein. Sie ist beige-grau-weiss und hat ein besonderes Merkmal, nämlich verkrüppelte Ohren. Daher hat sie auch ihren Namen Knicke.


Unser Findelkind Eisa

Auf dem Tierhof seit Dezember 2011

Am 8. Dezember rief uns die Tierklinik Iffezheim an, ob wir ein zwei Tage altes Lämmchen aufnehmen könnten. Spaziergänger hatten das kleine Wesen mutterseelenallein in Kuppenheim in einem Gebüsch gefunden und in die Klinik gebracht. Also holten wir das Lämmchen ab. Das kleine Mädchen - wir tauften es auf den Namen Eisa - war über und über mit Schlamm bedeckt, so dass man nur erahnen konnte, dass sie eigentlich fast weiß ist. Das Baby mit den Schlappohren musste unbedingt Erstmilch von einem Muttertier bekommen, denn diese ist unglaublich wichtig für den Aufbau des Immunsystems und der späteren Gesundheit. Mit viel Aufwand und Anstrengung gelang es uns, von einem Schäfer diese wertvolle Milch zu bekommen und Eisa trank wie ein Weltmeister. Die kleine Maus bekam stündlich Tag und Nacht ihren Schoppen und immer mal wieder eine Portion der besonderen Milch. Freunde hat das kleine Lamm schnell gewonnen. Unser Hofkater Paul hat Eisa großherzig adoptiert. Obwohl er nicht viel kleiner als das Lämmchen war, kuschelte er sich zu ihr, wärmte sie und putzte ihr fleißig Ohren und Fell. Und vor ihrem Laufstall lag unser Neufundländer Balou und passte auf, dass Eisa nichts passiert!