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Der Gnadenhof
 

 

CINDY



 

 

 

Mischling
Hündin, geboren 20. Februar 2006
kastriert, geimpft und gechipt

Im Tierhof seit August 2006

Aufgrund ihrer Erfahrungen mit Menschen ist Cindy der Meinung, dass alle Zweibeiner böse sind.

Es bedarf große Geduld und Einfühlungsvermögen, um das Vertrauen der Hündin gewinnen zu können. Im Tausch gegen ein besonders gutes Leckerchen springt sie aber immer öfter über ihren Schatten und bleibt dann auch recht lange da, um ja kein Nachschub-Leckerchen zu verpassen. Ohne diese positive Bestechnung geht es aber noch nicht.

Für Cindy suchen wir ganz spezielle Menschen, denn auch das Spazierengehen gestaltet sich wegen ihrer stark ausgeprägten Ängstlichkeit etwas schwierig. Mit ihren Bezugspersonen klappt das schon ganz gut, vor allem wenn ein anderer Hund dabei ist.

Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück. Mit anderen Hunden hat Cindy nicht die geringsten Probleme. Wo ist der Mensch, der Cindys Seele heilt?

Cindy ist etwas größer als mittelgroß.

 

 

 

ANNE



Mischling
Hündin, geboren 5. April 2006
kastriert, geimpft und gechipt

Im Tierhof seit August 2006

Die mittelgroße Anne hat leider noch nicht begriffen, dass Menschen keine Monster sind. Sie ist unglaublich zurückhaltend und hat Angst vor ihrer eigenen Courage. Für ein besonders feines Leckerchen springt sie schon mal über ihren Schatten, zieht sich aber so schnell es geht wieder zurück. Wenn man sich mit ihr beschäftigt, hat man schon den Eindruck, dass sie den Menschen im Grunde ihres Herzens vertrauen möchte, aber so ganz konnte sie sich noch nicht durchringen.

Für sie suchen wir ganz spezielle und überaus geduldige Menschen, denn sie kann vorerst wegen ihrer stark ausgeprägten Ängstlichkeit noch nicht ausgeführt werden. Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück. Es kann länger dauern, bis die Hündin Vertrauen zu Menschen gefasst hat - im Extremfall Monate. Mit den Artgenossen, die mit ihr zusammen leben, versteht sich Anne sehr gut. Auf Hunde außerhalb ihres Geheges, die dort vorbeilaufen, reagiert sie mitunter aggressiv. Dies sollte jedoch nicht der Maßstab sein, denn diese Situation kommt in einem "richtigen" Zuhause nicht unbedingt vor.

Welcher geduldige Mensch hat ein Herz für Anne?

Unser Pechvogel Giggo

 

Auf dem Tierhof seit Dezembe2003

Der 2000 geborene Foxterrier-Mischling ist ein ganz armer Kerl, denn er hat in seinem Leben noch nichts anderes kennen gelernt als nur Tierheim - und das schon seit 12 Jahren! Kein Wunder, dass er an Zwingerkoller leidet. Giggo reagiert mitunter etwas zickig, wenn man ihn schimpft oder wenn er jemand nicht kennt. Deshalb ist es bei ihm auch nicht ratsam, einfach so durch die Gitterstäbe zu greifen! Bei Leuten, die er kennt, sind Streicheleinheiten für ihn jedoch das Größte.

Giggo ist ein richtiger Pechvogel! Seine Vermittlung scheiterte regelmäßig, weil er sich Besucher gegenüber nicht gerade wie ein Gentleman-Hund benimmt: Wenn Menschen kommen, präsentiert er sich "unter aller Sau", springt mit allen Vieren gegen die Gitterstäbe, bellt wie verrückt und gibt sich so, als wäre er völlig übergeschnappt. Was gar nicht stimmt, denn wenn man sich die Mühe macht und sich mit ihm beschäftigt, ist er ein ganz lieber Hund. Das einzige, was er überhaupt nicht leiden kann, sind Katzen - die hat er buchstäblich zum fressen gern.

Mittlerweile merkt Giggo auch sein Alter: der arme Kerl leidet schon schwer unter Arthrose, die  wir mit Medikamenten behandeln.

Aktuelles 2015

Endlich hat unser Giggo ein Plätzchen gefunden an dem er seine letzte Zeit auf einem eigenen Sofa, mit Streicheleinheiten nur für ihn, verbringen darf.

Danke an unsere ehrenamtliche Helferin, die ihm diese Chance geboten hat!

Unser panischer Fobos

Auf dem Tierhof seit April 2005

Der im August 2004 geborene Schäferhund/Collie-Mischling hat seinen Namen absolut zu Recht: Fobos ist Griechisch und bedeutet Angst. Und Angst hat er - panische Angst vor Menschen. Wir wissen nicht, was man ihm angetan hat. Fobos traut sich kaum aufrecht zu gehen und pinkelt vor Panik unter sich, wenn er angesprochen wird. Jede Hand, die auf ihn zukommt,  empfindet er als Lebensbedrohung und er möchte sich am liebsten unsichtbar machen. Glücklicherweise ist er dabei nie aggressiv oder würde gar aus Angst beißen - selbst das traut er sich nicht.

Der einzige Ort, wo er sich sicher fühlt, ist bei Ritas Hunden im Haus. Nachts schleicht er sich zu Rita ins Bett und den Tag verbringt er mit seinen Kameraden im Haus bzw. dem eingezäunten Garten. Ihnen gegenüber verhält er sich wie ein ganz normaler Hund.

Wir möchten Fobos nicht mehr der Tortur aussetzen, sich irgendwo anders eingewöhnen zu müssen. Deshalb darf er weiter im Rita-Rudel bleiben. Und wer weiß, vielleicht legt er ja irgendwann einmal seine Angst ab ...