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Der Gnadenhof
 

Unser Gockel Fridolin und sein Gefolge

Auf dem Tierhof seit 2005

Fridolin war quasi ein Unfall, denn die Leute wollten ein paar eigene Hennen züchten und heraus kamen vier Hähne ...

So viel „Männlichkeit" auf einem Haufen kann nicht gut gehen und deshalb mussten die Hähne schnellstmöglich getrennt werden. Einen Gockel behielten die Menschen selbst, zwei wurden von uns mit Anti-Kochtopf-Garantie in einen eigenen Harem vermittelt und Fridolin durfte als einer der Ersten auf unserem Tierhof einziehen.

Sein Gefolge ist bunt zusammengewürfelt: zum Teil kommen die Hennen als ausrangierte Tiere von einer Hühnerfarm, zum Teil von Privatpersonen und einige Hühner kommen aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach.

Fridolins Harem fühlt sich jedenfalls sehr wohl bei uns - das bestätigen die vielen Eier, die uns die Gacker-Damen ganz freiwillig und ohne jeden Zwang regelmäßig schenken.

Bitte kaufen Sie NUR Eier aus artgerechteFreiland-Haltung!      Die Eier schmecken nicht nur sehr viel besser, sondern Sie tragen auch aktiv dazu bei, dass sich die tierquälerischen Betreiber von Legebatterien nicht auf Kosten der geschundenen Tiere eine goldene Nase verdienen!

Unsere Mastgans Carmen

Auf dem Tierhof seit Mai 2005

Carmen haben wir von einer Tierschutzgruppe in Karlsruhe übernommen. Eigentlich hätte sie nur ein kurzes, dafür aber qualvolles Leben haben sollen, denn sie ist eine Mastgans. Sie ist mit einigen anderen Gänsen wohl versehentlich vom Lastwagen gefallen und beim Tierschutz gelandet.

Mastgänse werden hauptsächlich für den Weihnachtsbraten gezüchtet. Damit die Nachfrage nach Gänsefleisch zum Weihnachtsfest gedeckt wird, werden jedoch zurzeit 87 % des Bedarfs aus Ungarn, Polen und Tschechien importiert. Die Vögel werden dort in Ställen gehalten, haben keinen Auslauf und keine Bademöglichkeit. Die Zucht auf einen hohen Fleischertrag führt zu Knochen- und Gelenksproblemen und zu Verhaltensstörungen.

Gänse- und Entenfettleberpastete wird aus krankhaft verfetteter Leber von zwangsgemästeten Gänsen und Enten hergestellt. Stopfleber wird erzeugt, indem den Tieren maschinell übermäßig Futter in den Schlund gepresst wird, bis die Leber auf die zehnfache Größe angeschwollen ist.

Die Tiere, die diese bestialische Prozedur überleben, können sich im Endstadium der Mast kaum noch bewegen und drohen zu ersticken. Die Zwangsmast ist in Deutschland als Tierquälerei verboten. Importierte Fettleberpastete ist jedoch überall als „Delikatesse" zu kaufen.

Carmen (der eigentlich ein Ganter ist) entging diesem Schicksal. Ihr Leben auf dem Hof gefällt ihr ganz gut - und das dankt sie uns, indem sie der beste Wachhund der Welt ist! Wer "unbefugt" den Gnadenhof-Bereich betritt, wird gnadenlos in die Waden gezwickt. Und eines können Sie uns glauben: DAS TUT WEH!

Unsere Pekingente Heinz

Auf dem Tierhof seit Jul2010

Die Lebensgefährtin von Heinz hatte erfolgreich ein Gelege ausgebrütet, doch Heinz war damit gar nicht einverstanden und wollte seine Kinder töten. So musste er von der Familie getrennt werden und kam zu uns.

Als der Erpel bei uns abgegeben wurde, versuchte Rita nach "Pekingente" zu googlen, um sich über eventuelle Besonderheiten bei der Haltung zu informieren. Sie bekam aber nur Kochrezepte! Wieder  ein Zeichen dafür , wie die allgemeine Einstellung gegenüber bestimmten Nutztieren ist. Aber auch sie haben ein Recht auf Leben und zwar ein schönes Leben!

 

 

 

 

 

Unsere Laufente Frederic

Auf dem Tierhof seit August 2010

Der 2008 geborene Frederic lebte ursprünglich mit zwei Laufenten-Damen zusammen. Diese wurden eines nachts vom Fuchs gerissen und Frederic blieb allein zurück.

Der Ganter trauerte so sehr über seine Einsamkeit, dass er das Fressen eingestellt hat. So kam er zu uns - in der Hoffnung, dass er in Gesellschaft wieder anfängt zu futtern. Dies hat er beim Anblick von so vielen Kumpanen dann auch sofort getan.

Wir werden versuchen, für ihn wieder eine Partnerin zu finden, damit die beiden dann gemeinsam über das Gelände watscheln können auf der Suche nach ihrer Leibspeise: Nacktschnecken!